Montag, 25. März 2013

Life is good!

Wir geniessen den Tag, und das Mittagessen im Schafberghüsli Gargellen! Super gsi!
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Sonntag, 3. März 2013

Ramskulltrophy

Heute habe ich wieder ein Rennen gemacht! Der Rennbericht ist wieder im anderen Blog online:
PME Racing Team (oder oben auf dieser Seite im Auswahlmenü)

Kurzfassung: Ich war nicht gut, aber es war trotzdem toll!

Freitag, 1. März 2013

Bataillionsmeisterschaft in Gargellen

Gestern durfte ich in der Gästeklasse der Bataillionsmeisterschaft des Jägerbataillion 23 starten!
Das war eine super Erfahrung!

Der Rennbericht ist online im anderen Blog:
PME racing Team

Siegerehrung Bataillonsmeisterschaft

Jägerbataillion 23

Da oben auf dem Gipfel ist der höchste Punkt der Rennstrecke in Gargellen

Rennbericht online!

Mein Rennbericht vom letzten Wochenende ist auf
http://pmeracingteam.blogspot.co.at/
online!


Donnerstag, 21. Februar 2013

Skitour zur Rotbühelspitze letzten Sonntag!

video

Letzten Sonnag haben wir 18 km unter die Ski genommen! Aber laufen mussten wir ja nur die Hälfte- retour liefen die Ski wie von allein im tiefen Pulverschnee!
1400 Höhenmeter purer Spass und traumhafte Bergwelt...:

Dienstag, 5. Februar 2013

Bergfrühstück!

Die viele Arbeit der letzten Wochen hat mich doch etwas mehr mitgenommen als mir lieb wäre. Das merkt man vor allem an der Trainingsmotivation und an der Erholung.
Also haben wir uns heute frei genommen, um einmal einen richtig erholsamen Tag zu verbringen wenn andere arbeiten müssen. Warum Dienstag? Da ist Bergfrühstück in Gargellen! Toll!

Um 6 Uhr sind wir losgefahren, um 6:30 mit den Tourenski losgelaufen. Gemütlich, 1:22h bergauf. Im Sonnenaufgang. Beim letzten Anstieg habe ich endlich gelernt Kickkehren zu gehen. Echt cool wenn mans kann! Dann eine kleine Abfahrt bis zum Restaurant, umziehen und ab zum Frühstücksbuffet! Klar das wir die ersten waren... und fast die letzten! Wir haben es ausgenutzt!
Inkl. ein Glas Sekt! Wir haben zugeschaut wie die Sonne rausgekommen ist, ein traumhafter, warmer Skitag! Auf der Abfahrt haben wir uns wieder in den Tiefschnee begeben, das muss doch auch noch zu schaffen sein da einigermassen elegant runterzukommen! Und siehe da, es war toll! Nur ein Sturz! Und das erst auf der zweiten Abfahrt, denn bei dem schönen Schnee und dem Wetter sind wir gleich nochmal (diesmal mit der Gondel) hochgefahren und nochmal durch die Tiefschneeabfahrt!
Natürlich ist es da nicht steil, aber mit Patricks Hilfe habe ich wieder große Lernfortschritte gemacht! Langsam ist das Gewicht an der richtigen Stelle (nicht mehr nur Rücklage), die Ski bleiben enger zusammen und dann klappt es auch mit aneinander gereihten Schwüngen :-) Juhuuu! Mal sehen wann ich das nächste mal frei nehmen kann!

Martini Niederelauf! Lachen oder weinen?

So, der Niederelauf am vergangenen Sonntag hatte schon wieder ordentlich Höhenmeter zu bieten. Diesmal gut 2000. Ich hatte zwar auf eine Verkürzung der Strecke gehofft, da es tags zuvor dauerhaft geschneit hat... aber der Veranstalter hat das Renne dann doch wie geplant durchziehen können.

Am Donnerstag vor dem Rennen hatte ich eigentlich vor, die Strecke zumindest teilweise mit einer Freundin abzulaufen. Geli und ich haben die Bergbahnen in Andelsbuch (oder besser gesagt einen einsamen etwas älteren 2er Sessellift) auch gut gefunden. Das einzige was fehlte war Schnee. Alles war grün! Wir fuhren mit dem Auto immer weiter der Strasse entlang den Berg hinauf, aber die Skipiste wollte und wollte nicht erscheinen. Grün so weit das Auge reichte!

Als es mit dem Auto nicht mehr weiter ging, entschieden wir uns umzukehren und eine andere Piste unter die Ski zu nehmen.

Also hieß es am Sonntag mal wieder ohne Streckenkenntnis ab zum Wettkampf!
Der Schnee kam gerade noch rechtzeitig am Samstag und ermöglichte uns zumindest den Start ab der Talstation. Ich wusste, dass der erste Anstieg gut 1000 Höhenmeter betragen würde, immerhin!
Ob der schlechten Witterungsbedingungen (Nebel und Schnee) war das TeilnehmerInnenfeld überschaubar. Auf der Kurzstrecke sowieso und auf der Langstrecke waren auch nur knapp 40 TeilnehmerInnen dabei. Dafür hat sich das Feld auf den harten Kern der Rennläufer der Umgebung beschränkt glaube ich.

Nach dem Startschuss ging es im vollen Sprint los, und bereits hier hatte ich keine Chance! Ich konnte mich ca. eine Minute am Ende des Feldes halten, und habe dann ziemlich bald die Lust verloren. Zum Glück bin ich mit Bertram zum Rennen gefahren, sonst hätte ich wohl gleich wieder umgedreht und wäre heim gefahren. Nein das stimmt nicht, zumindest bis zum ersten Zieldurchlauf musste ich, denn da war ja mein Rucksack mit der Wechselkleidung... also gab es eh kein zurück, dafür 1000 Höhenmeter um die Lust am Wettkampf zu finden! Das ist allerdings nicht sehr einfach wenn man sich so ziemlich an letzter Stelle im TeilnehmerInnenfeld befindet!!!

Soweit so gut. Als ich dann oben war hab ich natürlich weiter gemacht. Was mich angetrieben hat? Es wurde flacher, es hatte viel Neuschnee, eine herrliche Landschaft! und natürlich wollte ich meinen ersten Klettersteig in einem Skitourenrennen testen! Wegen der Witterung hat man den Steig allerdings dann doch entschärft. Wir mussten nur einige Meter zu Fuß laufen und dann 2 übereinander befestigte Leitern erklimmen. Trotzdem hat mich das Handling des Klettersteigsets, der vertikale Aufstieg und die Ski auf dem Rücken da schon genug behindert! Aber ich bin hochgekommen. Und das hat auch ordentlich Spaß gemacht!

Die anschliessende Abfahrt war wie für mich gemacht! Flach, wenn nicht sogar ansteigend ;-) und kurz! Beim nächsten auffellen haben die Felle schon nicht mehr gut gehalten und sind hinten immer abgerutscht. Wieder was neues gelernt! Nach einem kürzeren Anstieg ging es nochmal durchs Ziel und dann auf die zweite Runde über den Klettersteig. Jetzt ging es schon viel besser!

Zumindest bis zum letzten Fellwechsel, jetzt wollte es gar nicht mehr halten! Fell aufgezogen, Ski angezogen, Fell weg! Mehrmals hintereinander. Alle Versuche das Fell zu wärmen haben nicht funktioniert. Bald habe ich aufgegeben und die letzten Höhenmeter zu Fuß absolviert. Das ist ja auch recht egal wenn man sowieso als letzte unterwegs ist!

Mein Fazit: Spaß macht es schon, aber irgendwie muss es da noch ein großes Lernpotential geben!
Ob technisch, traingsmäßig, ob es ein Kraftdefizit ist... ich weiss nicht. Aber die Motivation es herauszufinden ist noch da!

Im Rennen bin ich nur 1x gestürzt (die Ausrutscher im Tiefschnee nicht mitgezählt) und einmal habe ich unterwegs ein Fell verloren! Großer Fortschritt! Und das mit dem nicht klebenden Fell krieg ich auch noch hin!

Sonntag, 20. Januar 2013

Zweites Rennen, Guntenlauf... und das Lernen geht weiter :-)

Bis zum Start fühlte ich mich eigentlich ganz gut.
Die fehlende Streckenkenntnis machte mir Sorgen, aber die Information, dass wir nicht bis auf den Gunten laufen mussten (zu viel Schnee- zu gefährlich) und die Strecke daher nur 1700 anstatt 2000 Höhenmeter haben würde (und eine Tiefschnee Abfahrt weniger) stimmte mich durchaus positiv.

Nach dem Startschuss war ich überrascht wie weit wir die Ski den Berg hochtragen mussten (Strasse- kein Schnee). Das hatte ich nicht geplant, nicht geübt und daher gleich mal sehr sehr schmerzende Waden!

Dann gings los, 1000 Höhenmeter durch den Wald bis zum Hochälpele. Soweit so gut. Ich merkte allerdings sofort dass ich dem Tempo der anderen Mädels leider nicht folgen konnte.
Warum? Keine Ahnung. Dafür fehlt mir wohl noch die Erfahrung.
Eigentlich dachte ich, dass ich aufwärts konkurrenzfähiger sein müsste.
Die nächsten Rennen werden zeigen wie sich das "entwickelt".

Am Hochälpele war ich dann schon "dismissed" wegen dem Rückstand und weil ich weit hinter meiner Zielzeit von knapp über 1h geblieben bin.

Es folgte eine Abfahrt ohne Felle. Der Fellwechsel hat gut geklappt. Getrunken habe ich leider für die hohen Temperaturen zu wenig.

Die Abfahrt war zunächst OK, ausgefahrener Wanderweg, dann kurz Piste, dann 100 Höhenmeter Geländeabfahrt. Dort bin ich dann das erste mal gestürzt.

Dann kam ein langes Schiebestück, bevor wir die Felle wieder aufgezogen haben.
Dann hochfellen auf die Weissfluh, flach und einfach aber erstaunlich weit. Das hatte ich mir kürzer vorgestellt. Dort gab es wieder Getränke (wieder zu wenig erwischt).
Als nächstes stand eine Abfahrt mit Fellen auf dem Plan. Dem Hinweis des Veranstalters folgend habe ich mich dazu entschieden, die Bindung zu schliessen, was sich als gut erwies. Trotzdem bin ich ein weiteres mal gestürzt.

Dann wieder ein Flachstück, der Gegenverkehr war teilweise gefährlich.
Und der nächste Anstieg. Erneut flach und weiter als erwartet.
Oben angekommen der nächste Fellwechsel. Und die Abfahrt... und weitere 2 Stürze (Pressschnee). Einer davon direkt in einen Bach, in dem aber zum Glück fast kein Wasser war.
Als ich mich hier wieder durch den Tiefschnee herausgearbeitet hatte war auch der letzte Läufer in meiner Umgebung verschwunden und ich musste teilweise raten wo die Strecke weitergeht.

Spätestens nach dem 5. Sturz, eigentlich aber nach dem ersten Anstieg habe ich resigniert. Das war einfach nicht mein Tag- meine Beine waren nicht Leistungsbereit.

Auf dem Rückweg habe ich angefangen Schnee zu essen, weil ich solchen Durst hatte. Ganz anders als beim Mountain Attack- vermutlich weil es viel viel wärmer war.
Bis zum nächsten Rennen muss ich mir also überlegen, wie ich die Trinkflasche in Griffweite an meinem Rucksack befestigen kann:-)

Das gute an dem Tag: Meine Abfahrtsperformance hat sich deutlich gebessert! Mein Mann war auf der Abfahrt (nach dem Ziel mussten wir 1000 Höhenmeter durchs Geländer wieder abfahren) extrem beeindruckt wie brav und zügig ich das gemeistert habe! Hier bin ich dann nur noch 1x im Schnee gelegen (Pressschnee ;-)- mein neues Lieblingswort ).

Ernährungstechnisch habe ich mich im Vergleich zum Mountain Attack scheinbar auch schon verbessert- keine Magenprobleme nach dem Rennen! Yeah!

Freu mich schon auf das nächste Rennen- so langsam auch auf die Abfahrten!

Samstag, 12. Januar 2013

Erstes Rennen #Wintersaison- viel gelernt!

Nachdem das erste Rennen wegen Schneemangel ausgefallen war, kam gestern gleich das wohl härteste der Saison dran...
Das wussten wir aber nicht vorher!
Aber von vorn, worum geht es eigentlich? Skitourenrennen!
Für diejenigen die das nicht kennen- mit den Skiern so schnell als möglich eine Strecke (hoch und runter) überwinden.

Wir (das PME racing Team Gargellen) dachten eigentlich wir stimmen und auf den Vorarlberger Skitourencup ein, indem wir erste Rennkilometer bei einem Vertical (nur hoch) sammeln. Eben beim Schattberg race im Rahmen des Mountain Attack (www.mountain-attack.at). Eines der bekanntesten Rennen überhaupt mit eindrucksvollen 900 TeilnehmerInnen.

Hier gibt es drei Strecken. 1000 Höhenmeter (nur hoch), 2000 Höhenmeter (Tour, inkl. 2 Abfahrten) und 3000 Höhenmeter (Marathon).
Bei der Anmeldung dann der Schock, wir waren nicht für das 1000 Höhenmeter Rennen angemeldet, sondern aus Versehen für die Tour. Darauf waren wir gar nicht eingestellt, weder trainingstechnisch, noch Verpflegungstechnisch und das 3h vor dem Start.

Den Schock haben wir aber recht schnell verdaut. Wird schon gehen.
Also ins Hotel, erstmal auspacken und schnellstmöglich was essen. Da das alles recht lang gedauert hat, gab es die Nudeln viel zu knapp vor dem Rennen- was sich in meinem Fall schon bald nach dem Start als erster großer Fehler (nicht das ich es nicht schon beim essen befürchtet hätte) herausstellen sollte.

Also Pasta knapp 2 h vor dem Start.
Dann umziehen, alles richten, nichts vergessen und ab zum Start. Hat gerade so gepasst. Patrick musste mir noch schnell Cola für die Trinkflasche besorgen.
Trinkflasche- 2.+ 3. großer Fehler! Ich hatte nur eine neue Trinkflasche dabei von deren Dichtheit ich nichts wusste. Eigentlichh wollte ich die an meinem Rucksack befestigen, aber das ging irgendwie nicht. Also hab ich sie in den Rucksack stecken müssen. In der Zeit vom Flasche in den Rucksack stecken, bis einmal über den Platz laufen und ein WC finden hatte sich die Cola dann schon in meinem Rucksack verteilt... Anfängerfehler!
Aber normalerweise bin ich Trinkflaschen ja nur im Fahrradhalter gewohnt! Da macht es nichts wenn mal eine explodiert...

Also auf dem WC schnell noch den Rucksack putzen, ausleeren (dicht ist er!). Zum Glück war meine Wechselkleidung, die auch noch drin war, in einer separaten Plastiktüte, sodass weder die noch das Handy nass geworden ist. Das hatte ich ja schon von voherigen Fehlern gelernt.

Dann die Flasche wieder mit Wasser aufgefüllt- das hat auch keine Kohlensäure ;-)- und ab zur Startaufstellung! Rechtzeitig, 5 Min. vor dem Start war ich da!

Um 16 Uhr dann der Startschuss mit zünftiger Rennmusik. Super! Dann ging es erstmal einige hundert Meter joggenderweise (wohlgemerkt in Skischuhen mit Skiern und Stöcken in der Hand- OK die ganze Ausrüstung ist natürlich mit dem Gewicht normaler Abfahrtski nicht vergleichbar) durch den Ort Saalbach, bevor wir auf der Skipiste ankamen, wo die Ski angebogen werden durften.

Dann der Anstieg- scharze Piste, teilweise sehr eisig. Die allermeisten haben sich für Harscheisen entschieden. Ich auch. Ich kannte ja die Strecke nicht und habe mich auf die Facebook Kommentare von Bekannten verlassen- das war eine Weise Entscheidung!
Zwar hatte ich vorher noch nie Harscheisen unter den Skiern (Harscheisen sind quasi Aluminium Widerhaken, die unter der Bindung befestigt werden und sich bei jedem Schritt in das Eis rammen lassen), aber erstens habe ich sie ohne fremde Hilfe offenbar korrekt an der Bindung monitert (war nicht schwer), und zweitens bin ich im Steilhang nicht einmal weggerutscht! Puh! Einige andere dagegen sehr wohl... das Geräusch wenn einem ein Mitstreiter entgegengerutscht kommt kenne ich jetzt auch!

Nach ein paar hundert Höhenmetern konnten die Eisen dann runter. Mangels Praxis hat das bei mir ordentlich lange gedauert... ich musste die Ski ausziehen... dann wusste ich nicht wohin damit... habe mich für den Rucksack entschieden... musste den Rucksack also auch ausziehen... naja so geht dann die Zeit ins Land!

Aber danach konnte ich meinen Weg dann ganz normal und recht Problemlos fortsetzen. Nach 1:15h ca. war ich am ersten Gipfel angelangt. Das war dort wo ich noch 3h vorher geglaubt hatte es sei das Ziel...

Eigentlich hatte ich hier eine schnellere Zeit erwartet- aber neben der ungewohnten Harscheisen hat mich hier noch der nächste Fehler an einer schnelleren Zeit gehindert. Das späte essen hat mir im Rennen extreme Bauchschmerzen beschert. Teilweise habe ich geglaubt aufgeben zu müssen- aber mit gemäßigter Geschwindigkeit war es OK. Ausserdem ist ja aufgeben ein no- go!

Oben war dann erfreulicherweise auch Patrick um mich anzufeuern! Dann kann man erst recht nicht aufgeben! Es folgte (nach einem Schluck warmen Tee) eine kurze Abfahrt mit Fellen, dann nochmal einige hundert Meter bis zum Gipfel. Dort hieß es Felle runter und 1000 Höhenmeter wieder abfahren.

Und hier habe ich dann ordentlich Minuten liegen lassen!
Der nächste Fehler war ja dass die Stirnlampe, die ich hätte nehmen wollen, kaputt gegangen ist und ich mich für die Mini Lampe entschieden hab, die maximal für langsames Laufen im dunkeln geeignet ist... schwerer Fehler wenn man schlecht Ski fährt. Ganz schwerer Fehler! Also wie der letzte Anfänger ab die Piste hinunter. Zum Glück haben mich immer wieder welche überholt, die so gute Lampen hatten, das ich was sehen konnte. 4-5 mal musste ich anhalten weil die Oberschenkel vom vielen bremsen so weh getan haben. Aber Sicherheit war mir wichtiger- bei einem so gut besetzten Rennen gibt es eh nichts zu gewinnen!

Die Piste war noch nicht präpariert, sehr ausgefahren (Buckel), und teilweise auch schlecht markiert. Aber ich bin unten anekommen! Ohne Sturz!

Unten ging es dann nach dem nächsten Checkpunkt und wieder Tee (die Trinkflasche war und blieb voll in meinem Rucksack und freute sich über 2000 Höhenmeter spazieren getragen werden... ob sie mir für die Hangabtriebskraft geholfen hat wage wegen der nicht vorhandenen Abfahrtsgeschwindigkeit zu bezweifeln). Dann hiess es Ski ausziehen und ein weiterer kurzer Jogginglauf durch den Ort Hinterglemm, vorbei an unserem Hotel (nein ich habe fast nicht ans abzweigen ins Hotel gedacht!), bis zur Piste am gegenüber liegenden Hang. Dort wieder Ski an, Felle drauf und los. Die nächsten knapp 1000 Höhenmeter! Diese kamen mir lang vor! Vielleicht vor allem weil ich wegen unachtsamkeit zweimal ausgerutscht bin und jedes mal einen Ski verloren habe.
Das hatte zur Folge, dass ich während ich den Ski wieder angezogen habe von einigen überholt wurde und diese dann längere Zeit nicht zurück überholen konnte, weil es nur eine Spur gab und der Überholvorgang zu viel Kraft gekostet hätte (dachte ich). Bis zum Gipfel habe ich aber schliesslich  dennoch wieder einige Plätze gut machen können.

Oben dann der letzte Checkpunkt, bevor eine kurze Abfahrt folgte. Von der hiess es im Vorfeld "kann mit Fellen gefahren werden". In einem Hauch von Wagemut habe ich dies versucht. Anfangs war es auch sehr flach und glatt. Aber dann wurde es doch kurz steiler und im Schneepflug ging es mehr schlecht als recht für mich  dahin. Angst halt. Neben mir auf der Piste fuhren viele einfach Schuss... Puh... Das werde ich mich wohl nie trauen!

Aber ich bin auch angekommen. Langsam aber immerhin. Und wenn ich die Felle abgezogen und wieder aufgezogen hätte wäre ich sicher auch nicht schneller gewesen.
Dann nochmal ca. 150 Höhenmeter aufwärts bis es geschafft war! Nur noch die letzte Abfahrt, und die war um einiges einfacher als die erste! Trotzdem habe ich noch 2 Plätze im Damenfeld auf der Abfahrt verloren. Aber ich bin gut unten angekommen!

Fazit: Platz 15 von 31. Schlecht. Aber ich bin ob der Umstände trotzdem zufrieden! Ich habe so viel gelernt, ich habe kaum mehr Angst vorm nächsten Rennen in freiem Geländer (nächstes Wochenende!), und ich weiß wie sich 2000 Höhenmeter im Rennen anfühlen!
Ich denke auch das das Starterfeld recht stark war. Trotzdem muss das schneller gehen! ich würde es gern nächstes Jahr besser machen und sehen was geht!

Auf jeden Fall muss ich noch mehr an meinen Abfahrtskünsten arbeiten!
Wie es weiter geht- ich werde berichten! Jetzt geniessen wir erstmal ein Geburtstags Wellness Wochenende in Hinterglemm:-)!